Ich habe gelesen, dass professionelle Blogger jeden Monat einen Monatsrückblick schreiben.

Schließlich will man den Menschen viel zu lesen geben, aber so viel Zeit habe ich nicht und so viel Druck will ich mir auch nicht machen.

Denn: es macht mir unheimlich Spaß hier ein paar Zeilen zu verfassen und im „Flow“ zu sein und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, im besten Fall ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Was ist also so passiert in den letzten Monaten?

Ich habe weitere Online-Fortbildungen abgeschlossen – die „Grundlagen der Heptopathie“ und „Persönlichkeit nach den Signaturen“. Das ist natürlich nicht alles, ich lese meist mehrere Bücher im Selbststudium nebenher.

Diese Kurse waren unheimlich spannend und lehrreich und ich auf dem festen Weg alle noch fehlenden Kurse mit dem Ziel der Zertifizierung zur Heptopathie-Coachin abzuschließen.

Doch etwas hielt mich plötzlich zurück.

Ich bekam Zweifel.

Plötzlich ging es mir, oder viel mehr meinem Verstand, alles viel zu schnell.

Hätte ich die fehlenden Kurse (2 Stück an der Zahl) noch belegt, hätte ich mich im Sommer 2026 bereits für eine Zertifizierung anmelden können.

Doch im Februar fühlte sich der Sommer plötzlich sehr nah an…

Unter der Oberfläche brodelte es gewaltig und ein Funke reichte aus, dass sich meine Ängste und Zweifel ihren Bann brachen.

Was war passiert?

Nachdem der Funke gezündet worden war und mein Inneres regelrecht loderte, wachte ich am Morgen danach auf und wusste: ich kann heute gar nichts, mein Körper spiegelte mein Inneres, auf gut Deutsch: ich sah sch*** aus.

Mein lieber Mann hatte die rettende Eingebung: ich sollte am besten zu Hause bleiben.

Gesagt, getan, doch statt mich auf der Couch zu verkriechen, zog es mich nach Draußen, in die Natur.

Eine Wanderung war schnell rausgesucht, 10 km, laufe ich sonst nie, doch ich dachte umkehren oder abkürzen könnte ich immer noch, ich kannte die Gegend bzw. Wald, wo ich hin wollte, bestens.

Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!

Die 10 km legte ich völlig mühelos zurück und spürte, dass ich ganz bei mir war.

Ich hatte wieder zu meiner Balance zurückgefunden und konnte meine Zweifel und Ängste ziehen lassen.

Das magischste an diesem Tag waren tatsächlich die Tiere, die mir auf meinem Weg begegnet sind.

Ich spürte instinktiv, dass sie jeweils eine besondere Bedeutung für mich hatten und daher Krafttiere waren.

Was sind Krafttiere?

Krafttiere, oder auch Totemtiere genannt sind spirituelle Wegbegleiter oder Seelengefährten aus der Tierwelt.

Sie sind Botschafter, Kraftgeber und Beschützer.

Jeder Mensch hat ein persönliches Krafttier – dass in einer geführten Reise gefunden werden oder von mir wahrgenommen werden kann.

Doch auf unseren täglichen Wegen können uns auch andere Tiere mit eindringlichen und zauberhaften Botschaften begegnen.

Welche Krafttiere begegneten mir?

Bereits noch zu Hause flog ein Kranich am Fenster vorbei.

Der Kranich stand für Transformation, Balance und Gleichgewicht.

Genau das, was ich an diesem Tag wiederfinden musste.

Mitten im frisch grünenden Wald, bei einem kleinen Bach, begegnete mir mehrmals ein Entenpärchen.

Entenpaare stehen für Zugehörigkeit, Verbundenheit und Mut sowie Selbstliebe und Selbstvertrauen.

Auf einer Wiese stand wieder ein Kranich, der mich dieses Mal zu innerer Ruhe mahnte.

Gefolgt von einer Bachstelze, die mich dazu aufrief meine Balance zu finden, meine Ängste abzulegen und die Ausgewogenheit zwischen dem äußeren Menschen, also dem körperlichen, und der Seele wieder herzustellen.

Fand ich meine Balance wieder?

Definitiv ja!

Diese Wanderung war die pure Heilung gewesen und hat mir bewusst gemacht, dass ich den Druck raus nehmen darf.

Dass es einzig mein Weg ist und das Universum hinter mir steht, weil ich hier bin um meine Seelenaufgabe zu erfüllen.

Natürlich wäre es viel einfacher, wenn man den Weg, den jemand anders bereits beschritten hat, einfach folgen könnte, es gibt ja bereits spirituell arbeitende Menschen, aber es ist mein Weg und den muss, kann und darf ich alleine beschreiten und gestalten.

Es ist eine innere Reise, ein ganzes Leben lang, denn es gibt keinen Zeitpunkt an dem man plötzlich „erleuchtet“ ist, sondern es ist IMMER ein Prozess der inneren Heilung,, der inneren Haltung, damit man im Außen etwas verändern kann.

So kam ich zu der Erkenntnis, dass ich mich keinem Zertifikat unterwerfen möchte, denn es gibt viele Wege der Heilung. So individuell wie der Mensch selbst.

Und einzig die Heptopathie anzuwenden, fühlte sich nicht richtig an.

Des Weiteren erkannte ich und fühlte es noch viel mehr, dass ich meinen Weg mit meiner Gabe in meinem Tempo gehen darf.

Dass ich Zweifel und Ängste los lassen darf, weil die ausschließlich aus meinem Verstand kommen und jeder Mensch doch so viel mehr, als nur sein Verstand ist.

Magie im Alltag

Es gab auch viele schöne Momente, in denen ich Magie im Alltag integrieren und für mich entdecken konnte.

Als ich eines Morgens zur Arbeit ging, war ich völlig bei mir, also bei vollem Bewusstsein und plötzlich lächelten mir wildfremde Menschen zu oder sagten „Guten Morgen“ und wünschten mir einen schönen Tag.

Denn wenn ich bei vollem Bewusstsein bin, dann erreicht mich meine Intuition über Eingebungen und andere Menschen spüren unbewusst meine Energie.

Beispielsweise als wir spazieren waren… wir kamen an einer großen Eiche vorbei, die sicher schon 150 Jahre dort steht und plötzlich bekam ich das Gefühl die Eiche muten bzw. testen zu müssen.

Siehe da: dem Baum ging es nicht gut! Mittels eines Körblerzeichen stellte ich die Polung wieder her und konnte froher Dinge weitergehen.

Letze Woche erst bekamen meine Zweifel erneuten Auftrieb und ich die Eingebung, dass ich mich heute mit einem alten Baum verbinden sollte, um Mutter Erde zu spüren, um mich zu erden.

Ich bekam bereits am Nachmittag die Gelegenheit dazu und fand auch einen alten Baum, in meinem Fall eine Kastanie. Ich bahnte mir einen Weg um diverse Brennnesseln herum und fragte dann den Baum, ob ich mich mit ihm verbinden dürfte.

Wenn Sie jetzt das erste Mal mit solchen „schamanischen“ Methoden in Kontakt kommen, finden Sie das was ich hier schreibe sicher total verrückt und extrem esoterisch.

Keine Sorge, Ihr Gefühl weiß und kennt die Dinge anders als Ihr Verstand, wir lernen solche Dinge leider in keiner Schule der Welt.

Ich jedenfalls bekam ein „JA“ als Antwort und legte einfach meine Hände auf beide Seiten des Stammes…

Ich stand einfach nur da und atmete und es fühlte sich herrlich beruhigend an.

Plötzlich vernahm ich ein leises, dumpfes Knacken und mein erster Gedanke ließ mich an ein Tier im Baumstamm denken.

Doch das Knacken wiederholte sich und ich wusste plötzlich, dass es der Baum war, der mit mir kommunizierte.

Gänsehautmoment pur!

Gestärkt und dankbar kehrte ich in das alltägliche Leben zurück.

Und was passierte bei meiner Heilarbeit mit Bekannten und Klienten?

Es war einfach magisch und wirklich schön!

Ich hatte 2x tolle Gespräche über Hochsensibilität, die der betreffenden Person, die Augen geöffnet und unterstützt haben.

Endlich konnte sie die „Gabe“ annehmen und mehr bei sich ankommen und sich sicherer mit dem Umgang der Hochsensibilität fühlen.

Ich durfte ein befreundetes Paar spirituell begleiten mit dem Erfolg, dass diese mit sich selbst mehr ins Reine kamen, sich befreiter fühlten und ein harmonisches Familienwochenende verbringen konnten.

Des Weiteren habe ich auf Empfehlung meine erste Klientin bekommen (wirklich ein Geschenk), mit der ich arbeiten und sie spirituell unterstützen darf.

Was mich wiederum darin bestärkt hat meine Berufung gefunden zu haben.

Ausblick auf den Sommer

Die Heptopathie nach Paracelsus und Michaela Dane ist nach wie vor ein wichtiger Teil meiner Arbeit, aber eben nur ein Teil.

Als spirituelles Medium möchte ich mich nicht begrenzen und fühle lieber was genau die Menschen im richtigen Moment brauchen.

Meine innere Heilarbeit hört nie auf und hilft mir dabei für mich und andere zu wachsen, um meinen Traum verwirklichen zu können, eines Tages ausschließlich Menschen auf Ihrem Weg zu sich selbst und der guten Quelle begleiten zu können.

Weitere Infos zur Heptopathie finden Sie unter https://heptomania.de

Beste Grüße, Mandy Diezel