Erste Berührungspunkte mit alternativen Heilmethoden oder was ist eigentlich basisches Baden?

Ich habe vor einiger Zeit in einem Buch gelesen, dass es, wie sicherlich allgemein bekannt, bei den Indianern Medizinmänner gab.

Meistens wurden solche Menschen Medizinmänner, die eine schlimme Krankheit durchlitten, einen Unfall überlebt oder sogar eine Nahtoderfahrung gemacht hatten.

Alles in allem hart und nichts wonach man sich freiwillig sehnen würde, schamanisches Wissen hin oder her.

Doch mir geschah 2021 ein schlimmer Unfall, der mir einen zweifachen Knochenbruch bescherte… 4 Jahre später muss ich sagen: genau da fing meine Reise an!

Wie kam es zum Unfall?

Sommer, Sonne, Sonnenschein, Urlaub!

Damals wusste ich bereits, dass ich hochsensibel bin und dass meine Ängste durchaus normal sind, doch an jenem Tag wollte ich über meinen Schatten springen und mutig mit meiner Familie einen Ausritt wagen. Auf einem richtigen, großen Pferd!

Ich hatte mir den Ausritt wild romantisch vorgestellt: eins sein mit der Natur, der Sonne und mit einer leichten Prise Wind in den Haaren.

Dass Natur auch bedeutete den einen oder anderen Ast ins Gesicht zu bekommen und unzählige Bremsen mein Pferd überall bissen, hatte ich nicht bedacht.

Das Fatale daran: kurz vor dem Ende, der Pferdehof war bereits wieder in Sicht, warf mich das Pferd ab.

An den genauen Ablauf kann ich mich nicht mehr erinnern, nur dass ich von einem Moment auf den Nächsten bäuchlings auf dem staubigen Boden lag, meinen Arm unnatürlich ausgestreckt vor mir und mein Gehirn signalisierte: „Eigentlich schreit man in so einem Moment.“ – also schrie ich.

Die Folge waren:

  • 2 Operationen innerhalb eines Jahres,
  • 8 Monate Arbeitsunfähigkeit,
  • Stammgast bei der Physiotherapie,
  • unzählige Schmerzen und Tränen um meine Beweglichkeit zurück auf ein alltagstaugliches Niveau zu bringen neben
  • zig Röntgenaufnahmen, einem MRT und diversen Schmerzmitteln.

Unterschätze niemals die Hände einer Physiotherapeutin!

Doch ich schaffte es und meine Physiotherapeutin tat mehr als es ein simples Rezept ausdrücken kann.

Wir arbeiteten täglich hart, um minimale Bewegungen wieder möglich zu machen, doch es brauchte verdammt viel Zeit und Eigeninitiative.

Sie schenkte mir damals, kurz vor Weihnachten, eine kleine Probe basisches Badepulver.

Ich hatte noch nie davon gehört!

Sie meinte, es würde die Gifte aus meinem Körper ziehen – das konnte keinesfalls schaden.

Denn leider hielt sich ein Blutfleck, von der Operation, verdammt lange in meinem Gewebe fest und wir brauchten Monate bis sich das Blut löste.

Auch sämtliche Narkosemittel, Schmerzmittel, Röntgenstrahlen etc. mussten vom Körper wieder abgebaut werden – ein Kraftakt!

Also badete ich mindestens 1 mal pro Woche basisch um meinen Körper zu entgiften – es half! (Dies ist keine Werbung, sondern lediglich Erfahrung.)

Dies war ein wichtiger erster Schritt um über den Tellerrand hinaus zu schauen und offen zu sein für die großen und kleinen Wunder da Draußen.

Was ist also basisches Baden?

Bereits Cleopatra badete regelmäßig in Milch und auch die Römer nutzten bereits basische Komponenten zur Anreicherung ihres Badewassers.

Das basische Badewasser hebt den pH-Wert des Wassers an um den Körper zu entsäuern bzw. zu entgiften.

Es gibt hochpreisige, basische Badepulver oder die preisgünstigere Variante, indem man einfach Natron in das Badewasser gibt.

Was ist zu beachten?

  1. Man sollte sich viel Zeit nehmen! So richtig viel Zeit! Idealerweise sollte man mindestens 30 Minuten im Wasser verweilen, dies gilt für ein Vollbad ebenso wie für ein Fußbad.
  2. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein! 37,5 Grad sind optimal.
  3. Basische Bäder schäumen nicht, aber das Wasser wird milchig und hinterlässt einen öligen Film auf der Haut.
  4. Nach dem Bad ist nur sanft trockentupfen erlaubt, um den öligen Film auf der Haut nicht abzurubbeln.
  5. Wenn möglich sollte man das Handy in dieser Zeit mal links liegen lassen, auch wenn es schwer fällt.

Beste Grüße, Mandy