Lange Zeit passierte nach meiner Genesung nichts, ich begann wieder zu arbeiten und war zurück im alltäglichen Trott.
Doch irgendwann kitzelte mich der Gedanke selbst Tomaten, Gurken usw. anbauen zu wollen. Zwar taten wir das im kleinen Rahmen bereits, aber ich wollte einen richtigen, möglichst großen Garten, auch um unserem Kind noch ein bisschen nützliches Wissen mit auf den Weg geben zu können.
Ich träumte von üppig, blühenden Hecken, wild wachsenden Himbeeren, Erdbeeren und duftenden Kräutern.
Das Gärtnern sollte dabei keineswegs zu anstrengend werden, von wegen Unkraut zupfen und dergleichen.
Nein: ich wollte es wild und einfach!
Dazu las und schaute ich alles, was ich in die Hände bekam, über Permakultur, Elektrokultur, Mischkultur und allgemein naturnahes Gärtnern nach dem Mondkalender, etc.
Ich nahm sogar bei einem 2-tägigen Seminar teil, dass meinen Horizont wirklich erweiterte und das ich nur empfehlen kann. (Schreiben Sie mir gern eine Mail, wenn nähere Infos gebraucht werden.)
Mein Ziel dabei war den Garten zu energetisieren bzw. zu harmonisieren um das Pflanzenwachstum, die Keimung und die Vitalität optimal zu fördern.
Des Weiteren sollten die Pflanzen durch die Anwendung der Elektrokultur Dürreperioden und Krankheiten besser überstehen.
Ich fand, dass das wirklich fantastisch klang.
Doch das reichte nicht!
Im Seminar lernte ich wie wichtig der Umgang mit einer Wünschelrute oder einem Pendel war.
Das war mir bis dato völlig fremd und ich war überrascht wie viele Menschen das doch beherrschen.
Denn: nicht jede Pflanze wächst gern auf negativen Energiepunkten und umgekehrt.
Also brachte ich mir erst das Pendeln und schließlich auch das Gehen mit der Wünschelrute bei. (Falls Sie noch nie etwas davon gehört haben, schalten Sie jetzt bitte nicht ab! Es ist kein Hokuspokus, sondern lediglich die Wahrnehmung von Schwingungen. Jeder ist dazu in der Lage dies zu erlernen, wir müssen nur den Verstand abschalten und unserem Gefühl vollauf vertrauen.)
Ich fühlte mich endlich gut vorbereitet um in das Gartenabenteuer starten zu können.
Das Problem – der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit
Mitten in der Stadt ist das Angebot durchaus großzügig an freien Gärten aber von einem wild-romantischen Cottage- Garten dermaßen weit entfernt, dass wir die Suche eigentlich schon aufgegeben hatten.
Schließlich sollte er auch gut erreichbar sein, um ihn optimal bewirtschaften zu können, doch in den typischen Kleingartenanlagen fühlten wir uns einfach nicht wohl.
Ich wollte einen Rückzugort haben und nicht im Garten stehen und noch 20 Meter weiter dem Nachbarn beim Umgraben beobachten können.
Oder, noch viel schlimmer, selbst ständig unter Beobachtung zu stehen!
Womöglich noch mit Tipps, quer über den kniehohen Gartenzaun gerufen, wo ich meine Erdbeeren am besten hinpflanzen oder dass ich doch endlich mal Unkraut zupfen sollte.
Doch dann fand mein Mann einen wirklich tollen Garten: 750 qm, viele alte Obstbäume, gut gepflegt mit einem so großen Gartenhaus, dass man sogar dort übernachten könnte und durch eine leichte Hanglage sogar vor allzu neugierigen Blicken geschützt.
Natur pur – wir waren verliebt!
Also zögerten wir nicht lang, sondern kauften den Garten und machten uns an die Planung zur Umgestaltung.
Wochenlang planten wir unseren Traum vom Garten, kauften und investierten und waren voller Tatendrang.
Ich pendelte den kompletten Garten ab und nahm Veränderungen, wie im Seminar gelernt, vor. Selbst das Rute-Gehen klappte und ich war mächtig stolz auf mich!
Doch plötzlich die Ernücherung!
Der Gartenverein stimmte dem Kauf nicht zu!
Wir sollten fast alles, was die vorherigen Pächter vor fast 40 Jahren aufgebaut hatten, niederreißen und zurück bauen!
Was für ein Schock!
Wir überlegten lange was wir tun sollten und machten den Kauf schlussendlich rückgängig.
Glück im Unglück: wir konnten fast alles, was wir bereits gekauft hatten zurückgeben, … wenn auch sehr wehmütig.
Wie brachte mich das nun aber zur Heilung?
Bei besagtem Seminar traf ich auf viele faszinierende Menschen und Themen.
Besonders angetan hatten es mir die „Körbler- Zeichen“, auf die ich in einer Pause aufmerksam wurde.
Sie wurden von Erich Körbler entdeckt und fördern durch Aufmalen des ausgetesteten Symbols den Energiefluss im Körper, dadurch ist es möglich selbstständig Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Das Austesten kann man mit einem Pendel vornehmen oder einer Einhandrute, ich selbst verwende mittlerweile den kinesiologischen Muskeltest.
Seitdem wende ich die Körbler- Zeichen regelmäßig an, sei es um Schmerzen zu lindern oder Erkältungen etwas entgegenzusetzen.
Was ich außerdem lernte, war, dass jeder Mensch, ähnlich einer Batterie, eine Polung hat.
Wenn Sie jetzt denken, der Kopf ist Plus und die Füße Minus ist das leider zu einfach gedacht, der menschliche Körper ist dann doch etwas komplexer.
Wenn die Polung allerdings gestört ist, schwingt der Körper nicht mehr richtig, die Folge können Krankheiten sein.
Auch dies lernte ich zu pendeln und später direkter wahrzunehmen. Ebenso wie man mit einfachsten Mitteln die Polung wieder herstellen kann und damit schlagartig den Energielevel spürbar wieder erhöht.
Was ist nun mein Fazit?
Wenn wir den Garten bekommen hätten, hätte ich meine Zeit und Aufmerksamkeit ausschließlich in die Pflanzen und Bäume investiert.
Vielleicht wäre der Garten gar nicht so erblüht wie ich es mir erhofft hatte, denn ich habe eigentlich keinen grünen Daumen.
Denn mittlerweile weiß ich, dass intuitive Wahrnehmung bei Mensch und Tier nicht aufhört, auch Pflanzen können kommunizieren. (Dazu werde ich einen extra Beitrag schreiben.)
Aber dann hatte ich unverhofft wieder viel Zeit und lernte plötzlich stetig dazu, Bücher und Videos zu alternativen Heilmethoden und intuitiver Heilung fielen mir quasi in den Schoß und schoben mich bis hierher, an den Punkt meine Aufgabe auf Erden gefunden zu haben: Menschen mit meinen Fähigkeiten helfen und sie in ihrer individuellen, ganzheitlichen Heilung zu unterstützen.
Habe ich Ihre/ eure Neugierde geweckt, schreibt mir gern eine Mail und verfolgt weiter diesen Blog – die Reise noch nicht zu Ende!
Beste Grüße, Mandy